Synchronisieren in Echtzeit
Verantwortungsvolle Datensicherheit? Kein Hexenwerk mit directsync4i. Ob Daten in Echtzeit mit externen Datenbanken synchronisiert werden (wie bei KabelBW) oder für höchste Datenverfügbarkeit gesorgt werden muss – directsync4i schafft das schnell, sicher und bei voller Systemperformance.
Eine kleine Auswahl der Gründe, warum Unternehmen directsync4i einsetzen.
1. WEIL nur kontinuierliche Datensicherung zeitgemäß und sicher ist
Datensicherung wie in den Achtzigern?
Viele Unternehmen sichern ihre Daten wie in den 80er Jahren: Auf drei oder mehr Generationen (Großvater-Vater-Sohn) von Magnetbändern, manchmal sogar 7 Generationen, also für jeden Tag ein Band und zusätzlich am Wochenende eine Komplettsicherung des Systems. Doch was nützt die Datensicherung vom letzten Dienstag, wenn das System heute abend ausfällt? Was nützt eine Komplettsicherung vom letzten Wochenende, wenn heute Mittwoch ist?
Selbst wenn regelmäßig in der Nacht auf Band gesichert wird, gibt es im K-Fall Verluste: Bei einem Systemcrash könnte evt. mit den Daten von gestern wieder aufgesetzt werden. Doch wenn der Crash um 14:38 Uhr geschieht, sind alle Datenänderungen seit der Sicherung (z.B. um 4 Uhr morgens) verloren.
Datensicherungskonzepte aus dem letzten Jahrtausend sind riskant und verlustreich: Eine nicht nachvollziehbare Menge von Aufträgen, Rechnungen, Buchungen, Fertigungsschritten, E-Mails, Gesprächsnotizen, usw. sind abgearbeitet worden, Bestellungen wurden ausgelöst, Zahlungen getätigt, viele Stammdaten wurden erfasst, geändert oder schon gelöscht. Alles weg!
Datensicherung modern!
directsync4i spiegelt alle Datenänderungen in Echtzeit auf einem Gateway-Rechner in eine IBM DB2 Datenbank. Bei Ausfall und Wiederherstellung des Hauptsystems werden alle so gesicherten Änderungen seit der letzten Bandsicherung schnell und lückenlos zurückgespielt. Es gibt keine Datenverluste, und Sie können dort weiterarbeiten, wo Sie unterbrochen wurden.
2. WEIL irrtümlich gemachte Änderungen- und Löschungen zurückgesetzt werden können
Das kommt in jedem Unternehmen vor: Anwender oder fehlerhafte Programme berechnen, überschreiben oder löschen versehentlich Daten auf dem Produktivsystem. Da müssen selbst teure Hochverfügbarkeitslösungen passen. Sie spiegeln die unerwünschten Daten-Änderungen sofort brav vom Produktiv- ins Backup-System. Damit sind sie irreversibel festgeschrieben.
Die IT kann nun die Daten der letzen Bandsicherung wieder einspielen. Alle „erwünschten“ Datenänderungen und Arbeitsergebnisse werden dabei überschrieben und gehen verloren. Unmöglich, schwierig und Zeit raubend, alle Datei-Inhalte wieder komplett richtig zu stellen.
Mit der UNDO- und UNDELETE-Funktion kann directsync4i Datenänderungen (von einem bestimmten Zeitraum, Programm und/oder Benutzer) in der umgekehrten Reihenfolge ihrer Zerstörung wieder herstellen – durch Übertragung vom Gateway-PC, auf dem sie gepuffert worden sind!
3. WEIL Daten auf unterschiedlichen Systemen und im Webshop ständig aktuell gehalten werden
Mit dem Open System Feature spiegelt directsync4i Power i-Daten via Gateway-PC in Echtzeit in externe Datenbanken. Zum Beispiel in die MySQL-Datenbank des Internetshops auf dem Webserver, damit dort Artikelbestand, Preise, Lagerbestand und Verfügbarkeit stets aktuell angezeigt werden.
Ziele könnten auch eine MS SQL / Oracle-Datenbank für ein externes Warenwirtschaftssystem oder Fibu-Daten auf dem Konzernrechner sein. Oder die unter Windows laufende Zeiterfassung bekommt die Mitarbeiterstammdaten vom Power i System in seinem SQL-Server bereitgestellt.
Auch die Synchronisierung von Stammdaten auf verschiedenen Niederlassungs-Systemen, die aus Gründen der Sicherheit in verschiedenen Netzwerk-Domänen laufen müssen, bewältigt directsync4i souverän.
4. WEIL die Zeit für eine tägliche Datensicherung nicht zur Verfügung steht
Eine regelmäßige Datensicherung auf Bänder ist unabdingbar, dauert aber manchmal länger als das in der Nacht verfügbare Zeitfenster. Mit directsync4i kann auf die nächtliche Bandsicherung der Datenbankdateien verzichtet werden.
Lösung A: Sichern Sie Ihren Datenbestand nur einmal pro Woche (am Wochenende) auf Band. Die laufenden Änderungen, Löschungen und Neuanlagen in den Daten werden synchron von directsync4i auf einem Gateway-PC (mit IBM DB2-Datenbank) fortgeschrieben, damit sie bei Bedarf von dort wiederhergestellt werden können.
Lösung B: Sofern ein zweites IBM System i (Backup) zur Verfügung steht - auch wenn es langsamer ist und ein älteres Betriebssystem hat - werden die Datenänderungen vom Gateway-PC laufend in den Datenbestand des Backup-Systems synchronisiert. Bei Ausfall des Produktivsystems kann mit ganz aktuellen Daten auf dem Backup-System weitergearbeitet werden; falls das Backup-System nur für die Datensicherung ausgelegt ist, kann der Datenbestand nach der Reparatur des Produktiv-Systems vom Backup-System lückenlos übertragen werden.
Lösung C: Ihr Produktiv-System soll 24/7 in Betrieb sein und kann daher nie eine Bandsicherung machen. Sie synchronisieren die laufenden Änderungen mit directsync4i wie in Lösung B und sichern Ihre Produktionsdaten nur noch auf dem Backup-System - zu einer Zeit, die Ihnen passt. Während der Datensicherung auf dem Backup-System werden alle laufenden Änderungen auf dem Gateway-PC gepuffert, sodass es auf keinem der beiden Systeme zu einem Engpass oder Datenstau kommt.
5. WEIL Software-Tests nur mit Echtdaten valide Ergebnisse liefern
Zum Testen von Software benötigen Entwickler aktuelle, reale Daten. Spieldaten sind aufwändig zu erstellen; sie bieten weder ausreichende Vielfalt noch liefern sie realistische Ergebnisse. Unternehmen, die nur ein Power i- System betreiben, können mit directsync4i die Testdaten aus einer Bibliothek in eine andere Bibliothek auf demselben System (Single System Edition) oder in ihr Entwicklungssystem (Dual System Edition) synchronisieren.
6. WEIL in absehbarer Zeit ein IT-Wechsel ansteht, Datensicherheit aber jeden Tag wichtig ist
Datensicherheit ist jeden Tag ein unternehmenskritisches Risiko, denn in jeder Sekunde kann ‚es’ passieren. Auch dann noch, wenn das alte AS/400-System in wenigen Monaten ausgedient hat und ein Wechsel in eine neue Systemumgebung (SAP, Oracle, Windows, ...) ansteht. Oder gerade dann: Während das gesamte IT-Team mit den Migrations-Vorbereitungen beschäftigt ist, schreibt das directsync4i Open System Feature im Hintergrund alle Daten-Änderungen auf das neue System, zuverlässig und sicher. Für ganz kleines Geld gibt’s höchste Datensicherheit, während parallel dazu das neue System aufgesetzt wird. Auch gerne auf Mietbasis, oder einfach so lange, bis das neue System stabil ist.
7. WEIL die bekannten Hochverfügbarkeits-Lösungen zu teuer sind
directsync4i ist keine Hochverfügbarkeitslösung. Aber directsync4i sorgt für eine hohe Verfügbarkeit Ihrer Daten – genau für Unternehmen kleiner und mittlerer Größe mit begrenzten Budgetrahmen. Je nach Bedarf und Budget ist eine der beiden directsync4i-Lösungen (Single oder Dual System Edition) besser geeignet.
Die Single System Edition:
Sie haben nur ein System und sichern Ihre Daten entweder täglich oder wöchentlich – je nach verfügbarem Zeitfenster. Mit directsync4i werden alle Datenänderungen ab der Sicherung auf einen Gateway-PC (mit IBM DB2) übertragen. Tritt auf dem Produktiv-System der K-Fall ein, erfolgt erst eine Reparatur der Hardware, dann kommt die Rückspeicherung von der letzten Datensicherung und danach werden die Änderungen vom Gateway-PC übertragen. Die Unterbrechung dauert wegen der Reparaturzeit zwar länger als bei einem hochverfügbaren Backup-System, bringt aber ähnliche Sicherheit bei den Daten wie eine Hochverfügbarkeitslösung - und ist aber extrem preiswert.
Die Dual System Edition:
Sie haben neben ihrem Produktiv-System noch ihre frühere Maschine (abgeschrieben, langsam, altes Betriebsystem) als Backup- oder Test-Rechner im Einsatz. Wie bei der Single-Systems-Edition werden alle Datenänderungen synchron auf den Gateway-PC übertragen und dort gepuffert. Je nach Verfügbarkeit des Backup-Systems werden die Änderungsdaten vom Gateway-PC in den Datenbankdateien des Backup-Systems aktualisiert. Tritt auf dem Produktiv-System der K-Fall ein, kann entweder mit dem Backup-System etwas langsamer weiter gearbeitet werden oder es kann auf dem Backup-System während der Reparatur des Produktiv-Systems eine Datensicherung durchgeführt werden, die in das wiederhergestellte Produktiv-System eingespielt wird. Hier gibt es im Vergleich zu Hochverfügbarkeitslösungen zu schlechteren Antwortzeiten – bei Nutzung eines leistungsschwachen Altsystems – oder zu gewissen Ausfallzeiten durch die Reparaturzeit. Aber es gibt keinen Datenverlust - und die directsync4i-Lösung ist extrem preiswert.





